Psychisch-funktionelle Therapien
Nach Schlaganfall, bei Multipler Sklerose oder Parkinson, bei Depressionen und Erschöpfung. Mit Hirnleistungstraining, Neurofeedback und Spiegeltherapie.
Das verordnet der Arzt
Für diesen Fachbereich kann Ihre Ärztin oder Ihr Arzt diese ergotherapeutischen Behandlungen verordnen:
- Psychisch-funktionelle Behandlung
- Sensomotorisch-perzeptive Behandlung
- Neuropsychologisch orientierte Behandlung
- Hirnleistungstraining
Mehr zur Neurologie und Psyche
Wobei die Behandlung hilft, woran wir arbeiten und womit. Die Diagnosen sind Beispiele, die Liste ist nicht vollständig.
Schlaganfall, Apoplex, Schleuder- und Schädel-Hirn-Trauma, Multiple Sklerose, Morbus Parkinson, Depressionen, Erschöpfungszustände, Ticks, Schlafstörungen, Fibromyalgie, Polyneuropathie, Demenz, Entwicklungsdefizit, Autismus.
Verbesserung der Kognition und Motorik, Wahrnehmungs- und Sensorik-Training, Grob- und Feinmotorik-Therapie, Abbau von Gedankenendlosschleifen, Entspannungs- und Gesprächstherapien, Training der Grundarbeitsfähigkeiten, Reaktion, Ausdauer, Belastbarkeit, Handlungsplanung, Orientierungstraining, Merkfähigkeit, Antrieb, Selbstwertstärkung.
Manuelle tonusregulierende Techniken, Triggerpunktbehandlungen, Akupressur, Erarbeitung individueller Trainingsprogramme, Handwerks- und Kreativtechniken (mit Tonbearbeitung, Holz, Korbflechten), Training alltagsbezogener Tätigkeiten, Spiegeltherapie für die neuronale Funktionalität.
Heilmittelverordnungen
Bei entsprechender Diagnose verordnet Ihr Arzt Ergotherapie mit der passenden Behandlung nach dem Heilmittelkatalog. Dafür gibt es verschiedene Verordnungen:
- Heilmittelverordnung Nr. 13Die klassische Verordnung. Der Arzt kreuzt die Behandlung an und gibt Anzahl und Frequenz der Behandlungen vor.
- Blankoverordnung BV 13Ist 16 Wochen gültig. Anzahl und Frequenz der Behandlungen kann der Therapeut festlegen, die Ergotherapie trägt die Behandlungsparameter selbst ein.
- BG-VerordnungBei Folgen durch Arbeitsunfälle. Die Berufsgenossenschaft übernimmt, verordnet in der Regel der Durchgangsarzt.
- PrivatverordnungFür Privatversicherte und Beihilfeberechtigte, auch als Selbstzahler möglich.
Neurofeedback und RehaCom
Für das Hirnleistungstraining arbeiten wir mit Neurofeedback und mit dem computergestützten Gedächtnistraining RehaCom. Beides gibt eine sichtbare Rückmeldung, so wird der eigene Fortschritt nachvollziehbar. Bei Phantomschmerzen und Halbseitensymptomatik kommt die Spiegeltherapie dazu.
Therapie-Angebote
Einzel- oder Gruppentherapie, alle Kassen und privat.